Chronologie einer Kündigung bei cablecom

Januar 2007

weniger Sender gleicher Preis

Seit Oktober 2006 hat die cablecom diverse Sender ohne Information raus gekippt. Vor allem englische, die mich interessieren und auch N-TV

Februar 2007

Die Radioqualität nimmt ab. Es rauscht ganz gewaltig.

März 2007

umsteigen auf Digital TV

Im Fernseher (Kassensturz) höre ich, dass das die „neue“ Strategie der cablecom sei: Sender raus kippen und dann warten, ob sich die Leute daran gewöhnen und vielleicht umsteigen auf Digital-TV.

Der Preis bleibt oben, obwohl viel weniger Sender angeboten werden! Man wolle die Kunden zwingen, zum digitalen Fernsehen zu wechseln.

April 2007

Mediabox bestellt

Ich bestelle die Mediabox. Ich will sie nicht mieten, sondern kaufen. Auf der Website kann man sie nur mieten. Telefonieren -- Warteschlange -- 2x verbunden. Der Typ will mir unbedingt einen Mietvertrag anhängen. Mein Entscheid: Dieses Teil kaufen ist günstiger.

Mai 2007

nichts geschieht. Keine Mediabox, keine Info.

Juni 2007

Kündigung

Ich frage nach. Telefonieren -- Warteschlange -- 2x verbunden. Die Auskunft: Sie sei unterwegs. Nichts geschieht. Ich kündige EINGESCHRIEBEN den
Vertrag am 5. Juni 2007.

21. Juni 2007

Die Mediabox trifft ein. Wo war sie 20 Tage lang???

16. August 2007

Rechnung für Mediabox

Die cablecom schickt eine Rechnung für die Mediabox. Ich beschwere mich telefonisch und sende die Mediabox zurück. Mit im Paket lege ich eine Kopie der Kündigung bei und eine Kopie der Bestätigung/Quittung der Post. Ich erhalte ebenfalls von der Post eine Quittung, dass ich das Paket gesandt habe. Die Rechnung lege ich ebenfalls bei.

21. September 2007

1. Mahnung für Mediabox

cablecom sendet mir eine 1. Mahnung. Ich reklamiere wieder. Zuerst warte ich 10 Minuten in der Warteschlange mit unerträglicher Musik, dann werde ich verbunden. Es ist die falsche Person. Weitere 2 Minuten mit grässlicher Musik. Die zweite nimmt sich dem Problem an. Ich gebe alle Nummern durch – dann wieder das Band. Nach 19 Minuten gebe ich auf.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Frau Galati ruft zurück und entschuldigt sich. Ein Sachbearbeiter werde sich darum kümmern und mich wieder informieren. Ein Licht am Ende des Tunnels?

28. September 2007

Leider hat sich kein Sachbearbeiter gemeldet. Nun rufe ich wieder an. Ich warte (die Wartezeit dauert laut Ansage weniger als 10 Minuten! 9 Minuten werden es dann doch noch). Dann warte ich aber weiter, wieder fast 10 Minuten und ein Herr V.......(Name bekannt) verspricht mir, dass ich nicht mehr weiter belästigt werde. Cablecom werde mir kündigen. Ich weise darauf hin, dass ich gekündigt habe.

  was folgt?? es geht weiter!!!
28. Oktober 2007

 

Wir kommen am 28. Oktober aus den Ferien zurück und finden was vor? - Ja ein Schreiben der cablecom. Darin wollen sie uns zwingen, bis zum 30. 6. 2008 die Rechnungen zu bezahlen. Wir hätten den Receiver gemietet, was wir aber nicht taten, sondern wir wollten ihn ja kaufen, was aber wegen Lieferverzugs des Lieferanten nicht möglich war. Siehe Brief cablecom vom 9. Oktober 2007. Es sei noch zu erwähnen, dass ich mit Vornamen angeschrieben werde.

31. Oktober 2007

cablecom (eine Frau Katja Gonzalves, 071 555 08 44) ruft an und fragt, warum ich gekündigt habe. Ich verweise sie auf meine Website, rate ihr eine andere Stelle zu suchen und hoffe, nie nie nie mehr was von der cablecom zu hören.

6. November 2007

Kündigung akzeptiert

Kündigung akzeptiert. Der nächste Brief. Nicht einmal die richtige Adresse abschreiben können die Leute bei cablecom! Die Abteilung nennt sich aber Customer Relations, was soviel wie "Kundenbetreuungen" heisst. Leider geht der Brief zuerst an die falsche Adresse, nach Riehen. Aber die auf die schweizerische Post ist wenigstens Verlass. Am 6. November kommt er per A-Post an. Brief , Couvert

26. November

Wer geglaubt hat, die Story sei hier zu Ende, der irrt! Heute erhalten wir die 2. Mahnung mit Androhung von rechtlichen Schritten. 2. Mahnung
Nun warte ich auf den Gerichtsvollzieher

27. November

Ich entschliesse mich an Herrn Rudolf Fischer im Hauptsitz einen Brief zu schreiben.